darf das sein?

​Gerade mit ADHS?

Kennst du das Gefühl, wenn du in etwas so tief eintauchst, dass die Zeit plötzlich ihre Bedeutung verliert?

 

​Du vergisst zu essen.

Du vergisst dein Handy.

Du vergisst sogar die Stimme in deinem Kopf, die dir ständig sagt, wie „unorganisiert“ du eigentlich bist.

 

Und dann kommt dieser Satz von außen:

„Du kannst doch nicht nur dafür leben.“

 

Doch. Vielleicht kannst du das.

Gerade mit ADHS.

​Denn unser Kopf funktioniert nicht in Linien, sondern in Wellen.

 

Wir arbeiten nicht konstant, wir arbeiten begeistert.

Was uns interessiert, wird zum Hyperfokus.

Was uns nicht interessiert, wird zur Wand.

Wenn deine Beschäftigung genau diesen Nerv trifft, dann ist das kein „Workaholic-Problem“.

Dann ist das Regulation.

 

Arbeit kann für uns so viel mehr sein als nur Broterwerb:

Struktur ohne das Gefühl von Zwang.

Sinn ohne die Lähmung der Langeweile.

Dopamin ohne die üblichen Selbstvorwürfe.

 

Manchmal ist Arbeit nicht bloße „Leistung“.

Manchmal ist sie ein Rettungsring im Chaos der Gedanken.

​Natürlich gibt es eine Grenze, dann, wenn dein Körper leidet oder du dich selbst aus den Augen verlierst.

Aber Leidenschaft an sich ist kein Fehler.

 

Vielleicht ist dein „Zu-Viel“ einfach nur der Ort, an dem dein Gehirn endlich aufhört zu kämpfen.

Ein Ort, an dem du nicht „funktionieren“ musst, sondern schlichtweg aufblühst.

Und Aufblühen ist keine Sünde.

Mut ist es zu wagen, auch wenn alles dagegen spricht.

Es reicht, wenn du weißt, dass es das ist, was du fühlst und brauchst.💝

Liebe Grüße für deinen Wochenbeginn!

🌹Deine jessy

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